Grüne fordern bessere Breitbandversorgung

CDU lehnt GRÜNEN-Antrag ab, auch Klein-Krotzenburg besser zu versorgen 

Der Hainburger Erste Beigeordnete lobt sich in einem Presseartikel dafür, dass von der Gemeinde  400.000€ für den Breitbandausbau bereitgestellt werden und verbucht dies als Erfolg bei der Wirtschaftsförderung. Der Beschluss, dies zu tun, wurde im Parlament einstimmig, also auch mit Zustimmung der Oppositionsparteien gefasst. Er verschweigt aber, so Horst Winter, Bauausschussmitglied der GRÜNEN, dass damit nur in Hainstadt einige sehr schlecht versorgte Gebiete eine verbesserte Breitbandversorgung bekommen werden. In Klein-Krotzenburg passiert nichts. Alexander Böhn behauptet, dass im Krotzenburger Wohngebiet nahezu überall mehr als 50Mbit/s verfügbar sind, die heute als Mindeststandard angesehen werden. Die Mehrheitsfraktion hat in der Gemeindevertretung am 9.11.2015 den Änderungsantrag der Grünen abgelehnt, das Wohngebiet von Klein-Krotzenburg im vorgesehenen Glasfasernetzausbau einzubeziehen. „Die Gemeinde hat damit einmal mehr eine Chance verpasst, die Infrastruktur nachhaltig zu verbessern. Dies dann noch als Wirtschaftsförderung zu bezeichnen ist nicht nur Schönfärberei sondern grenzt an Realitätsverlust. Wieder einmal werden Fördergelder nicht zugunsten der Hainburger Bürger in Anspruch genommen."