Grün bringt's!

 

Diskussionspapier Energiepolitik

 

1) Unsere Initiativen:

Durch zahlreiche Anträge und Initiativen haben wir Verbesserungen bei Energieeffizienz und Ausbau und Nutzung der regenerativen Energien gefordert und uns gegen die Erweiterung des Steinkohlekraftwerks Staudinger und den damit verbundenen Umweltbelastungen und Energieverschwendungen engagiert.

 

Hier einige unserer Anträge, die von der Gemeindevertretung beschlossen wurden:

 

·         Ökostrom und Einsparungen bei Straßenbeleuchtung, 16.02.09
 

·         Straßenbeleuchtung: Modernisierungseinsparungen, 12.11.07
 

·         Umweltfreundliche Lampen am Kirchplatz, 23.04.07
 

·         Nutzung der Förderprogramme zur Energieeinsparung, 12.03.07
 

·         Fotovoltaikanlage auf Kläranlagegebäuden, 05.02.07
 

·         Staudinger Block 6: Gigantomanie und kein Klimaschutzbeitrag, 05.02.07 und 23.04.07
 

·         Energie- und Wasserverbrauchsbericht , 15.12.03


Wir haben uns an der Finanzierung der Fotovoltaikanlage 2005 am Pater-Johannes-Blumör-Kindergarten und 2007 am Evangelischen Gemeindehaus in Hainstadt beteiligt.

 

 

 

2) Unsere Forderungen :

 

  1. Alle Energiesparmaßnahmen sind auszuschöpfen. Dazu gehört, dass unsinnige Beleuchtungsanlagen abgebaut werden. Beleuchtungsanlagen, die nachts nicht gebraucht werden, sind abzuschalten. In allen öffentlichen Gebäuden und für die Straßenbeleuchtung sind konsequent Energiesparlampen einzusetzen. Ampeln sind abzuschalten, wenn sie nicht benötigt werden.
  2. Alle Stromlieferverträge sind umzustellen auf einen Öko-Stromtarif, bislang erfolgte die Umstellung nur bei der Straßenbeleuchtung. Vorzugsweise sollte der Strom von zuverlässigen Öko-Stromlieferanten bezogen werden. Im Energiemix soll sich weder Atomstrom noch Strom aus konventionellen Kraftwerken befinden.
  3. Die dezentrale Stromerzeugung mit Kraft-Wärmekopplung ist auszubauen. Hierbei ist die Energieeffizienz für die Stromerzeugung besonders hoch, weil die Abwärme genutzt werden kann und nicht in die Luft geblasen werden muss. Es sind kleine Blockheizkraftwerke in öffentlichen Gebäuden (Schulen, Sporthallen, Kindergärten, große Mietobjekte usw.) denkbar.
  4. Fotovoltaikanlagen sind auf öffentlichen Gebäuden wo immer möglich zu errichten. Auch Bürgerbeteiligungen sind hierbei anzustreben. Zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung sind Sonnenkollektoren einzusetzen.
  5. Die Gemeindewerke sind um den Geschäftsbereich Energie zu erweitern.
  6. Die Nutzung von Fernwärme wie in Großkrotzenburg ist auch in Hainburg zu ermöglichen und der Aufbau von Nahwärmenetzen wie im Baugebiet Löschem fortzuführen.
  7. Hainburg soll der Klima-Charta beitreten, um durch eine CO²-Bilanz und daraus ableitend einem Aktionsplan zur Reduzierung der Emissionen und des Energieverbrauchs den Bürgern ein Vorbild zu sein und zu Eigeninitiativen zu motivieren.